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"Ich, Peer Gynt"

nach Henrik Ibsen / 15+
Eine Gemeinschaftsproduktion von Moks und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Premiere am Mittwoch, 04. Februar 2009, 20.00 Uhr
Neues Schauspielhaus

Peer Gynt flüchtet aus der Realität in seine eigene Phantasiewelt. In der Realität kann er es seinem Umfeld nicht recht machen – egal was und wie er es auch anstellt, immer ist es falsch.

Das Publikum nimmt Anteil an seinem Leben. Auf der Suche nach der Unantastbarkeit, der Macht, der Unverletzbarkeit überfordert Peer Gynt sich selbst. Ist er sich selbst genug oder schafft er es irgendwann einfach er selbst zu sein. Doch seine Liebe Solveig ist der konstante Faden in seinem Leben – auch wenn er sich zeitweise von ihr abwendet und sorgt sie dafür, dass er der realen Welt nicht ganz entrückt. Solveig gibt der Phantasiewelt immer den Spritzer Realität, egal was Peer auch versucht, Solveig lässt sich nicht abschütteln. Mit der Zeit rebelliert auch die Phantasiewelt - Peer Gynt muss sich entscheiden welchen Weg er in Zukunft gehen will – bleibt er in seiner Phantasiewelt und verstrickt sich damit in weitere Lügen/Halbwahrheiten oder stellt er sich der Realität. Egal wie er sich auch entscheidet – Solveig ist da…… aber schaut selbst für welchen Weg sich der große Peer Gynt entscheidet.

Eine spritzig junge Inszenierung, mit dem gewohnten minimalistischen Bühnenbild – das hervorragende Akzente setzt.

Der Regisseur Michael Talke, inszenierte in der letzten Spielzeit „Liebe, a bloody lovestory“, hat Ibsens Drama mit Schauspielern des Moks- und des Schauspielensembles und fünf Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in einer eigenen Textfassung für ein Publikum ab 15 Jahren auf die Bühne des Neuen Schauspielhauses gebracht. Die Frage nach dem Selbst (ist Ich gleich Ich) des jungen Gynt, sein Schwanken zwischen Selbstüberschätzung und Phantasie, Egoismus und Erfindungsreichtum stehen im Zentrum der Inszenierung.

Eure Stuki
Christine Stukenborg
Blickwinkel Kultur-Magazin
www.kultur-magazin.eu
05.02.2009

Besetzung:
Inszenierung Michael Talke
Bühne und Kostüm Sabrina Rox
Musikarrangements Ulrich König
Julia Bardosch (Rentier, Ingrid, die Grüne, Anitra)
Lisa Marie Fix (Solveig)
Irene Kleinschmidt (Mutter Aase)
Mathias Bleier (Peer Gynt)
Christoph Rinke (Aslak / Trollkönig)

Sowie von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen:
Ulrike Höfs (Querflöte)
Elke Schulze Höckelmann (Horn)
Beate Weiss (Geige)
Matthias Beltinger (Bass)
Marc Froncoux (Cello)

und der Kurs Darstellendes Spiel des 11. Jahrgangs vom Alten Gymnasium Bremen

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